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AUSBILDUNG

Die Haupteigenschaft, die der Rottweiler in hervorragendem Masse besitzt, ist Führigkeit. Es handelt sich hier um einen sehr intelligenten und gehorsamen Hund, der fähig ist, einer Vielfalt von Aufgaben gerecht zu werden. Seine Geschichte als Treibhund, Militär-, Schutz-, Obendience- und Ausstellungshund gibt ein deutliches Bild von der Vielseitigkeit und der Fähigkeiten des Rottweilers. Der Rottweiler hat natürliche Schutzhundeigenschaften. Viele Ausbilder sind bei der Mannarbeit mit dem Rottweiler sehr vorsichtig, da sie sich der Naturschärfe dieses Hundes wohl bewusst sind. Eine Schutzhundausbildung von erfahrenen Trainern auf guten Hundeplätzen ist ideal für den Rottweiler. Anfänger sollten nicht einfach versuchen, den Hund zur Mannarbeit anzuleiten. Professionelle Hilfe ist unerlässlich. Es ist extreme Vorsicht angebracht, wenn man diese Art der Ausbildung mit dem Rottweiler anfangen möchte. 

Das Verhalten und die Persönlichkeit Ihres Rottweilers wird Ihre Erziehung wiederspiegeln, mehr als dies bei anderen Hunderassen der Fall ist. Bedenken Sie, dass diese Hunde eine Aufgabe brauchen und entwickeln Sie Ihre Beziehung zum Rottweiler, indem Sie ihm die Möglichkeit geben, seine Grundbedürfnisse zu erfüllen. Dann wird er alle guten Eigenschaften der Rasse selbstverständlich zeigen. Kaufen Sie sich vorher ein gutes Buch zur Info. z.B. von Jan Fennell "MIT HUNDEN SPRECHEN" im Ullstein-Verlag.

AM ANFANG STEHT DAS LOB

Am Beginn der Erziehung sollen Sie das Belohnen mit Stimme und Händen sowie mit Ihrem Gesichtsausdruck stark übertreiben, um dem Junghund die Unsicherheit zu nehmen. Wichtig erscheint auch, dass man sich eine eigene Sprache mit prägnanten Worten aneignet, die aber immer gleichlautend sein müssen. Der Tonfall der Stimme ist von sehr grosser Bedeutung bei der Erziehung des Junghundes. So sollte von Anfang an ruhig und in mittlerer Tonlage gesprochen werden. Wer ständig zu laut (militärisch) mit dem Hund spricht, wird nur erreichen, dass er in dringenden Fällen keinerlei Stimmreserven besitzt, um auf den ungehorsamen Hund einzuwirken, vor allem wenn er weit weg ist. Ausserdem wird der Hund „hardhörig“.

ZIELE DER ERZIEHUNG

In erster Linie soll sich der Welpe vollkommen in die Familie integrieren. Dazu ist es notwendig, dass man ihm langsam, behutsam, aber konsequent verständlich macht, was er darf und was nicht. Die Erziehung sollte mit dem ersten Tag, an dem der Welpe zu ihnen kommt beginnen und langsam mit etwa 10 bis 12 Monaten in die Abrichtung übergehen. Der Rottweiler braucht Arbeit, seine Leistungsfähigkeit darf nicht brach liegen. Nur sollten Sie min. 10 Tage warten, bevor Sie in eine Hundeschule gehen oder ihn jemandem zum Hüten geben. Diese Zeit braucht Ihr Welpe, um sich an sie zu gewöhnen und er dann weiss, zu wem er gehört. Ich empfehle nach 2 Wochen mit dem Welpenkurs zu beginnen.

Vergessen Sie nicht das Impfbüechli mitzunehmen.

Arbeiten Sie beim Spazieren auch mit Ihrem Liebling, das wird sich auszahlen. Was er jetzt aufnimmt und lernt, bleibt ihm für immer im Kopf. Ah und...... wenn Sie ihn Schlagen.... auch das vergisst er nie mehr!!!! Es ist absolut unnötig ihn zu schlagen, er kann ja noch gar nicht verstehen, was Sie von ihm wollen!!!!! Ein klares deutliches "NEIN" reicht völlig aus. Er soll Respekt haben - nicht Angst! Der Rottweiler ist ein sehr intelligentes Wesen, er braucht nicht lange um etwas zu lernen. Überlegen Sie sich also bevor Sie einen Hund kaufen, ob Sie wirklich genug Zeit haben einen Welpen in ihrer Familie aufzunehmen. Glauben Sie mir.... es gibt sehr viel Arbeit, sie brauchen viel Geduld und.... tja.... es kostet auch Geld!

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